Für folgende Projekte suchen wir noch Sponsoren:
- Ferienhaus in Freilingen
- Radtour
- Wandern
- Ferienfreizeiten
- Gruppenpaten
Um einen ersten kurzen Eindruck zu erhalten, hier eine Reportage des ZDF, die 2011 im Mittagsmagazin gesendet wurde.

Lage des Stammhauses
Die Existenz der Jugendhilfe geht auf das Jahr 1907 zurück. Bis zum
Jahre 1974 wurde die Arbeit mit kurzen Unterbrechungen in
Köln-Ehrenfeld durchgeführt.
Im März 1974 erfolgte der Umzug nach Köln-Vogelsang am Stadtrand
von Köln (Autobahnausfahrt: Köln-Bocklemünd). Das Gebäude liegt am
Rande eines abgeschlossenen Siedlungsgebietes mit gemischter
sozialer Schichtung bestehend aus Einfamilienhäusern und
mehrgeschossigen Mietshäusern.
In unmittelbarer Nähe befinden sich 2 Kindergärten, Grund-, Haupt-
und Sonderschulen. Da die Jugendhilfe gut an das öffentliche
Verkehrsnetz angebunden ist, können alle anderen Arten von
weiterführenden Schulen ohne Probleme erreicht werden.
Der Träger der Einrichtung ist der Verein: Jugendhilfe
Anna-Stiftung Köln e. V.

Ziele der Einrichtung
Das Hauptanliegen unserer Einrichtung ist, den Menschen seinen
Fähigkeiten gemäß wachsen zu lassen und ihn in seiner
Individualität zu stärken.
Dazu gewährleisten wir dem Kind/Jugendlichen einen Schutzraum, in
dem es/er sich zunächst aus dem gewohnten pathogenen Milieu und aus
psychischen Verstrickungen lösen kann. Dieser Schutzraum soll jedem
Kind/Jugendlichen ermöglichen, seine emotionalen Bedürfnisse zu
verstehen, neue Bindungen einzugehen und in bestimmten Bereichen
der psychischen Entwicklung korrigierende Erfahrungen zu machen.
Wir versuchen, den hier lebenden Kinder/Jugendlichen eine
Atmosphäre des Gewährens und Annehmens zu schaffen. Dieses ist ein
notwendiger Schritt, damit die Kinder/Jugendlichen im Verlauf ihres
Aufenthaltes im Kinderheim zunehmend mit Realitätsanforderungen
(Schule, berufliche Vorbereitung etc.) konfrontiert werden können.
Von großer Wichtigkeit ist dabei eine transparente Rahmenordnung,
die jedem Kind/Jugendlichen sagt, welche Realitätsforderungen an
ihn gestellt werden, wo ihm Grenzen gesetzt sind und welche
Konsequenz sein Verhalten nach sich zieht.
Die von den MitarbeiterInnen erarbeitete Ethikrichtlinie, die
Regeln für Mitarbeitende sowie ein funktionierendes
Beschwerdemanagement für die hier lebenden Kinder und Jugendlichen
bilden die Grundlage unserer Arbeit.
Die Aufgabe der Pädagogen in diesem Prozeß des sehr frustrierenden
Erwerbens von mehr Realitätsbewußtsein/Realitätskontrolle besteht
darin, adäuate Hilfestellungen zu leisten, die auch eine
Kontinuität der Beziehung und der Zuwendungen gewährleistet, um
über diesen Weg eine vermehrte Verselbständigung einzuleiten.
Von sehr großer Bedeutung ist dabei, den Kindern/Jugendlichen eine
dem jeweiligen Potential entsprechende (Schul-) Ausbildung zukommen
zu lassen. Dazu gehören auch, entsprechende handwerkliche und
lebenspraktische Fähigkeiten einzuüben. So werden im Laufe des
Heimaufenthaltes eine Reihe von sozialen Techniken erlernt und zwar
solche, welche in der bisherigen Sozialisation vernachlässigt
wurden.
Die Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch mit den Eltern der
Kinder/Jugendlichen ist uns wichtig. Dies ist notwendig, da die
Kinder/Jugendlichen eine regelmäßige Beurlaubung in die
Herkunftsfamilien benötigen, um eine realistische Einschätzung
ihrer Eltern zu erhalten und um eine Rückkehr zu ermöglichen.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Download :

Im September finden Sie uns bei Kunst & Klaaf in Hoffnungsthal!
Gesetzliche Grundlagen
Die Jugendhilfe Anna-Stiftung e. V. nimmt Kinder und Jugendliche im
Rahmen des §78 SGB VIII in Verbindung mit den §§ 34; 35a
und 41 auf.