Wandertour 2015

Wandertour 2015

Wandertour 2015

Bericht von Leon B. 13 Jahre  zum Erlebniswandern auf die Zugspitze

Es fing alles mit der Zugfahrt nach München an. Sehr früh am morgen  startete die Wandergruppe, bestehend aus 6 Erziehern und 12 Kindern, ihr Abenteuer.

2016-Wandertour_0001Nachdem wir unsere Pension gefunden haben und die Betten verteilt wurden, sind wir Essen gegangen. Bevor es auf die große Zugspitzentour ging, haben wir uns den Wank (1780 m)  vorgenommen.  Auf der Wanderung hatten wir atemberaubende Ausblicke und konnten erste Naturerlebnise machen. Oben angekommen begrüßten uns die Kühe (freilaufend) der Gastwirtschaft. Das Spezi hat besonders gut geschmeckt. Bergab sind wir mit der Seilbahn gefahren.

Der nächste Wandertag ging etwas ruhiger zu. Wir sind um den wundervollen Eibsee gelaufen. Dabei hatten wir auch „Alle Wetter“. Das einzige mal auf der gesamten Tour, wo wir unsere Regenjacken auspacken mussten. Abends haben wir unsere Rucksäcke für die nächsten zwei Tage gepackt.

Endlich ging es los ….die lang ersehnte Wanderung auf die Zugspitze!

Durch die atemberaubende  Partnach Klamm sind wir durch spannende, beeindruckende Landschaften sehr müde an der Reintalangernhütte angekommen. Leider musste unsere große Gruppe draußen die Hausmannskost genießen. Leider, denn es wurde empfindlich kalt.

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Nach der wärmenden Dusche und einem netten Plausch haben wir unsere Betten bezogen. Hierzu kann ich berichten, dass es sehr sehr eng im Bettenlager war. Wir hatten geschätzt jeder 50 cm Platz und dann kam schon der nächste Mensch, der mitunter auch schnarchte J So war dies eine kurze und leider nicht allzu erholsame Nacht. Aber der Sonnenaufgang beim Zähneputzen machte alles wieder gut.

Rucksack wieder gepackt und geschultert und auf ging es. Unser erstes Etappenziel hieß: Knorrhütte.

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Der Aufstieg dort hin war anstrengend aber auch sehr schön. Als ich dann bei Skiwasser und Gulasch mit Spätzlen den Weg zurück sehen konnte, war ich irgendwie schon ein bisschen stolz, heile oben angekommen zu sein. Der Wirt meinte der Rest bis hoch zur Spitze sei nun nur noch ein kleines Stück bergan und dann gerade. So machten wir uns frohen Mutes auf. Leider konnten wir die gerade Passage nicht so wirklich finden. Es ging komplett steil und stetig  bergauf. !!!!!!

Umso glücklicher waren alle, als wir das Gipfelkreuz  von Nahem sehen und (wer wollte) auch anfassen konnte.  Auf der Zugspitze konnte ich meine Nadel für den Wanderstock kaufen und auch „mal eben“ nach Östereich rüber hüpfen. Bis zu den Dolomiten und noch weiter war die Sicht. Vielleicht ein nächstes Ziel?

Ich weiß, diese Wanderung auf den höchsten Berg Deuschlands, werde ich NIE vergessen. Auch das Gegenseitige helfen und motivieren war eine besondere Erfahrung.

Ich hoffe ich kann noch viele Wanderungen mit erleben. So freue ich mich auf die nächste Tour auf dem Malerweg durch die Sächische Schweiz.

 

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